Kleine Taschenlampe brenn‘



War besagter NDW Song, der implizierte, eine handelsübliche Taschenlampe hätte ausreichend Leuchtkraft, um die Stratosphäre zu illuminieren seinerzeit noch dem literarischen Stilmittel der Übertreibung zuzuordnen, vermag aktuelle LED-Technik dem Slogan heutzutage durchaus Folge leisten zu können. Richtet man moderne Strahlemänner unvorsichtig gen Himmel, kann es durchaus sein, dass man damit intergalaktische Raumschiffkapitäne im äußeren Kuiper-Gürtel blenden und die bemannten UFOs zum Absturz bringen kann.



Helle Flossenlaternen sind also grundsätzlich erst einmal nichts Ungewöhnliches mehr. Dennoch versetzte uns dieses konkrete Exemplar in pure Verzückung, weil es sich formidabel für den Einsatz in der Werkstatt oder mobilen Werkzeugtasche eignet. Das Ding ist nämlich nicht nur eine schweinehelle Funzel, deren Strahlkraft sich mehrstufig regulieren lässt, sondern beherbergt auch eine hochgradig effiziente Stablampenfunktion. Dazu wird der Schaft der Lampe einfach teleskopartig ausgezogen und gibt sodann den entsprechenden Lichtaustritt frei. Damit lassen sich selbst verschlungene Pfade im Maschinenraum erhellen. Der Illuminator passt selbst in den kleinsten Freiraum: Unter den Vergasern, auf dem Ventildeckel – das Schlumpf findet überall Ablagefläche. Auch und insbesondere dort, wo noch nie eine Lampe zuvor gewesen ist. Der Darkroom, unendliche Welten.





Betreiben lässt sich die Fackel entweder mit drei AAA-Batterien oder einer moderneren und wesentlich empfehlenswerteren 18650-Zelle. Wir haben die Lampe im Doppelpack ohne Akkus für 12,- Euronen geschossen, was den Preis-Leistungs-Faktor durch die Decke schnellen lässt. Das Ding gehört einfach in jede Schrauberbude und jeden Werkzeugbeutel. Unter Alkoholeinfluss stehende Hobby-Urologen werden darüber hinaus sicher noch weitere Einsatzmöglichkeiten finden – uns reicht jedoch ganz bescheiden der Einsatz am und ums Krad. Glasklarer Kauf-Tipp, volle Punktzahl!