Untergrund


Wie der Volksmund sagt: "auf einem Bein kann man nicht blähen". Mittlerweile ist auch die vordere Säule fertig. Sie ist nicht nur mit einer, sondern zwei M8-Schrauben mit der Grundplatte verbunden, was zusammen mit dem saftigen Durchmesser Kippmomenten entgegenwirkt. Sie bekommt im späteren Verlauf zudem weitere Aufgaben aufgehalst. Die Trägerplatte ist beschnitten und alle Löcher gesenkt. Dazwischen jede Menge Platz für Elektrik und Co.



Die Unterseite des GFK-Möbels haben wir im Bereich der vorderen Aufnahme verschliffen



... und auf der Säule ein Stückchen doppelseitiges Klebeband aufgebracht



Das Klebeband hält ein Stück Alu verrutsch-sicher in Position. Nein, das ist weder Zartbitter-Nutella, noch Pudel-Exkrement, sondern Karosserie-Kleber mit dem z.B. Kleinwagen-Fahrer monströse Spoiler auf ihre untermotorisierten Kasperbuden pappen. Das Zeugs ist perfekt für GFK und Metal



Das machen wir uns zunutze und pflanzen den Höcker oben drauf



Durch das Gsasfaser-Material kann man den schwarzen Kleister gut erkennen. Der Sitz wird nun fest angezogen und bleibt über Nacht so stehen. Der Anpressdruck richtet die Platte parallel zur Auflagefläche der Säule aus und fixiert sie in dieser Stellung



Die Aluplatte liegt nun topfeben auf der Säule und überträgt die Kräfte großflächig auf den Höcker. Das schont das GFK und sorgt für perfekten Sitz der Garnitur



Stand der Dinge an dieser Stelle



Hier kann man den Flankenverlauf gut erkennen



Damit die Höckerposition weiterhin stimmt, haben wir die Säule um den Betrag abgedreht, welchen die Aluplatte auf der Innenseite an Aufschlag mitbringt



Weiter geht`s. Ganz wichtig: eine ausgeklügelte Skizzierung



Das wird die Heckplatten-Extension. Die Aussparungen erleichtern das Ausrichten. Die Platte verdoppelt die nutzbare Fläche zur Installation von Komponenten annähernd



Im betroffenen Bereich schneiden wir den Höcker aus



Die Extension ist über alle drei Ebenen gewölbt - anders würde sie dem Höcker nicht folgen. Sie muss so dicht wie möglich an der Höckerunterseite verlaufen, damit wir den Raum optimal ausnutzen können



Noch nicht ganz fertig und nur lose aufgelegt. So würde die Nummer aussehen, wenn man die Platte wie eine Heckunterverkleidung einsetzen würde. Nachteil der Sache: Die Platte ist optisch präsent. Vorteil: der Höcker lässt sich sehr leicht auflegen



Nicht richtig schlimm, aber auch nicht richtig geil



Wir montieren die Platte ein paar Zentimeter weiter vorne und verlegen sie somit ins Innere des Höckers



Dadurch wird das Aufsetzen des Höckers jedoch deutlich diffiziler und erfordert einiges an Arrengement-Versuchen. Mit ein paar Dummies tasten wir uns an das größtmögliche Volumen heran, welches ein einfaches Überwerfen des Höckers ermöglicht. Das Ergebnis ist mehr als üppig wie man sieht. Das reicht dicke



Die Verlängerung liegt nun innerhalb des Gestühls



Das ermöglicht uns, den Höcker an der Unterseite komplett zu verschließen, was der Optik sehr zu Gute kommen wird. Das Laminieren erfolgt später. Man kann gut sehen, wie gut sich das Inlet an den Höcker anschmiegt. Wenn wir mit dem Höcker fertig sind, wird nicht viel mehr als die obere Kuppel vom Ausgangsmaterial übrig sein, alles andere haben wir bis dahin neu gebaut