Das Spritzenhaus


Wenn die Drosselklappen 1:1 an den Motor passen, spricht grundsätzlich nichts dagegen, Rail und Düsen weiter zu verwenden. Ändert man die Abstände, wird mindestens eine neue Rail fällig. Soll mehr Dampf auf die Kessel müssen größere/bessere Düsen her.

Alu-Rohlinge im benötigten Profil für den Rail-Bau



Als erstes passen wir die spätere Rail anatomisch an die konkreten Platzverhältnisse an. Schließlich soll sie nirgends anecken oder scheuern



Platz für die Bowdenzüge. Die Wandstärke des Rohlings ist üppig genug für solche Sperenzien



Dann gilt es die Düsenabstände zu übertragen und die Bohrungen für die oberen Anschlüsse zu übertragen



In die Enden schneiden wir Gewinde für Fittinge



Die Düse dichtet mit einem O-Ring ab



Die Anschlag-Tülle verhindert, dass die Düse im Inneren der Rail ungewollten Kontakt erleidet



Komplett bestückt



Düsen definieren sich mechanisch über vier Variablen: Anschlussausführung oben/unten, Steckerform sowie Gesamtlänge. Mittels Adaptern lässt sich das beeinflussen



Der Düsensitz in der Drosselklappe. Rechts: original, links: mit einem gedrehten Inlet modifiziert



Die Top-Ends der Düsen



Gesichert werden sie mit einem Federclip



Es ist übrigens nicht das blödeste, die Bohrung in der Rail zu polieren – findet vor allem der O-Ring total dufte. Riefen oder Absätze setzen dem Kameraden zu



Die Düse muss mittig sitzen und in Schussrichtung ihres Kanals zielen.



Die fertig ausgerichtete Rail wird gegen die Drosselklappen verschraubt, z.B. mit solchen Laschen



Alle Düsen sind montiert, alles hat ausreichend Platz und Freiraum



Probesitzen am Motor



Die Aussparung für die Bowdenzugaufnahme



Finale Fitting-Position



Die Seiten der Rail sind jetzt abgedichtet und verschlossen



Noch einmal zum Vergleich. Vorher:



Nachher: