Dimm und Dimmer


Bevor wir die Maske im Zuge der Bodywork-Renovierung in Angriff nehmen, führen wir erst noch ein seit langem geplantes lichttechnisches Upgrade durch. Jetzt ist der richtige Moment – denn sollten in dem Zuge Änderungen an der Kanzel von Nöten sein, wäre das ein Abbacken. So langsam artet die Nummer aus…

Frische Blinker, in Typ und Ausführungen zu den verbauten Rücklichtern passend. Installiert mittels gedrehter Tonne samt Deckel. So bleiben wir von sichtbaren Kabeln, Verschraubungen, Steckern und gruseligen Halteblechen verschont. Zudem ist das Ding gleichzeitig Teil der Ölkühlerbefestigung, quasi eine multifunktionale Schweizer-Armee-Halterung – nur nicht in Rot und ohne Kreuz. Wer hat‘s erfunden?



Wir haben zur Illuminator-Version mit Markierungslicht-Funktion gegriffen. Bei all den halbblinden Handy-Zombies in ihren Dosen da draußen, ist Sichtbarkeit heutzutage kein Fehler. Und egal, wie hell die neuen Micro-Dinger leuchten, Abstrahlfläche kann das nicht ersetzen



Und da die Marker-Funktion keine zusätzliche Laterne verlangt, sondern incl. Schaltung mit im Blinkergehäuse steckt, kostet`s auch keine Überwindung



Während des Blinkens ist der jeweilige Ring deaktiviert, so dass der Blink-Zyklus echte Dunkelphasen beinhaltet – gaaaanz wichtig!



Wer das Projekt intensiv verfolgt, wird noch im Hinterkopf haben, dass wir stromtechnisch bei Standgas und aktivierter H4-Funzel auf allerletzter Rille laufen/liefen. Deshalb haben wir einen sparsamen TFL-Scheinwerfer montiert, der das Problem beseitigt



Dennoch wäre es ganz nett, wenn auch der Hauptscheinwerfer uneingeschränkt versorgt würde ohne zu Spannungsabfällen zu führen. Deswegen tauschen wir den rustikalen Hella gegen einen LED-Kollegen aus, der hier noch lose oben aufliegt



Nun zahlt sich aus, dass wir den Scheinwerferausschnitt seinerzeit auf das Hella-Format umlaminiert haben, statt die originale Katana-Lampe zu verwenden. Der LED-Hoschie folgt nämlich anatomisch dem Hella-Teil, das nach wie vor in Sachen Dimension und Befestigung eine Referenz darstellt, die andere Hersteller gerne als Standard aufnehmen. Nach ein paar Modifikationen an der neuen Licht-Kanone konnten wir diese denn auch an den vorhandenen Halterung anbringen – ohne diese ändern oder gar neu bauen zu müssen. Begeisterung!



Und auch der Ausschnitt passt unverändert. Das ging fast schon zu einfach



TFL aktiviert:



Abblendlicht:



Und zum Schluss: Fernlicht. Das ließ sich nicht von vorne fotografieren, weil zu hell



Mit dem Upgrade sind unsere Spannungs-Problemchen Vergangenheit. Dank der geringen Aufnahme der LED-Funzel erzeugt die LiMa nun auch bei Standgas einen ordentlichen Elektronen-Überschuss und hält die Spannung konstant und hoch. Das freut wiederum die Elektronik - und sieht natürlich zudem schweinewichtig aus