World of Bohrcraft


Das interne POV haben wir deinstalliert, nun bringen wir den Außenbord-Nachfolger ins Spiel. Vorher toben wir uns aber noch an einem wehrlosen Stück Leichtmetall aus. Unser Homebrew-Adapter braucht nämlich noch eine Halterung.


Die Wahl der Waffel fiel auf eine 10mm starke Gebäck-Platte



Und dieser verpassen wir gleich mal eine einsame 22er Perforation



Das Loch passt exakt zum Überstand unseres Adapters. Welch` Glückes Geschick! Wer konnte das ahnen?!



Schneiden wir das Loch zusammen mit etwas Alu drum herum aus der Platte…



… und bestücken es temporär beidseitig mit großen VA-Unterlegscheiben



Mit deren Hilfe feilen wir eine erquickende Rundung heraus



Nach etwas Zuwendung mit Schmiergel und Stahlwolle sieht der Sektor schon recht formidabel aus



Machen wir weiter mit ausgebufften Malarbeiten



Linie 1) des Gemäldes gibt die Schussrichtung für eine Bohrung vor…



… die anschließend mit Gewinde bestückt wird



Entlang Linie 2) wird das Bauteil eingesägt. Zwei erquickende Bohrer-Sitzungen später ist eine Klemmung mitsamt versenkter Verschraubung entstanden, wie man sie z.B. an Gabelbrücken findet. Komplett in Handarbeit. Einzig benutztes Elektrowerkzeug war eine Bohrmaschine. Keine Fräse ist keine Ausrede



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Den Adapter-Block haben wir der Kontur des neuen Trägers angepasst. Die Klemmung lässt sich frei positionieren, so dass wir den Halter später beliebig ausrichten können



Funktional und anschlusstechnisch unterscheidet er sich das externe POV um nichts von dem internen Kollegen. Allerdings entlüftet dieser Stratege direkt ins Freie, was zu dem illustren Pfeifen führt, das man mit Turbos verbindet



Satt einer Membran werkelt hier ein Kolben



Mittels Dreh-Rad lässt sie die Vorspannung der Feder und somit das Ansprechverhalten des Ventils variieren



So sieht die Sache zerlegt aus. Im Gehäuse ist ein O-Ring vorhanden…



… der immer vom Deckel überlagert sein muss, sonst ist die Nummer undicht



Die Kolbenführung hat Löcher, über welche im Bedarfsfall der Druckablass erfolgt



Zugang zum System bekommt das POV mittels solcher T-Stücke



In unserem Fall ersetzen wir damit einfach einen vorhandenen Verbinder, müssen also konstruktiv nichts ändern



Bereit zur Montage. Das POV ist bereits mit dem Adapter verbunden und am Kopf mit einem Stück Pneumatik-Leitung bestückt



An Ort und Stelle. Man kann gut sehen, wie das L-Stück einen Bogen beschreibt um den vorhandenen Platz zu nutzen und außerdem dem Rahmen auszuweichen. Deshalb der nicht rechtwinkelige Adapter



Unsere Klemmung in ihrer finalen Form. Hinzu gesellt hat sich ein zweites Stück, welches vermittelnde Aufgaben übernehmen wird



Das komplettierte Konstrukt dockt an einer arbeitslos gewordenen Lasche am Rahmen an. Der zweiteilige Aufbau ist nötig, da sich die Nummer einteilig nicht montieren lassen würde. Neben dem neuen POV stützt die Halterung auch das Plenum schwingungsentkoppelt mit ab. Vom POV selber ist praktisch nichts zu sehen, es residiert im Verborgenen. Mission erfüllt



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